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Meine Bewerbungsrede

„Mehr denn je müssen wir mit den Menschen ins Gespräch kommen, wir müssen dahin gehen, wo es weh tut“. So sagte es Robert Habeck im November bei der Bundesdelegiertenkonferenz in Bielefeld. 

Ganz klar also: Wir müssen die Menschen mitnehmen,

sie von der Grünen Idee überzeugen.

Bis vor kurzem war für mich klar: Sich als Grüne ins Gespräch zu bringen, Begeisterung für grüne Themen zu wecken beim Nachbarn, beim Vereinskollegen oder im beruflichen Umfeld, das gelingt mittlerweile leichter als früher.

Aber jetzt mit Corona – da ist alles anders. Wir stehen vor der großen Herausforderung, unsere Ideen und unsere Vorhaben an die Wählerinnen und Wähler heranzutragen.

Wir müssen sichtbarer werden, wir müssen Aufmerksamkeit erzeugen.

Wir fordern stets: Mehr Frauen in die Politik, mehr Frauen in verantwortungsvollen Positionen. Von daher ist es nur konsequent, mich als Landratskandidatin zu bewerben. Deshalb bitte ich euch um eure Stimmen, um es denen da draußen zu zeigen!!

Ich bin ja der völlige Gegenentwurf zu allem, was wir bisher an der Spitze des Kreises hatten.

Weiblich, evangelisch, komme aus einem autonomen Frauenhaus: das bedeutet ein reines Frauenteam ohne Hierarche und mit Basisdemokratie.  Gleichwohl trage ich seit 28 Jahren Verantwortung für dieses Projekt. Das muss mir einer von den nominierten Herren erstmal nachmachen.

Seit meine Kandidatur in den Zeitungen stand, erlebe ich eine riesige Welle der Zustimmung. Menschen, vor allem Frauen ermutigen mich. Das tut gut. Denn es zeigt, dass sich die pro Grüne Stimmung auch nach Corona weiter fortsetzt.

Das gute Ergebnis der Europawahl, die guten Umfragewerte bedeuten keine Erleichterung unserer Arbeit. Sie bedeuten, dass wir Erwartungen zu erfüllen haben.

Wir haben die bislang einmalige Chance, mit starken Fraktionen in die Räte einzuziehen und eventuell sogar mit den Spitzenposten der Verwaltung, den Bürgermeister*innenämtern.

Dazu müssen wir uns gut aufstellen. Uns wappnen. Menschen mit Argumenten überzeugen und Mitstreiter mit Argumenten ausstatten.  Meine Kandidatur ist Teil des Ganzen, sie erfüllt die Erwartungen innerhalb und außerhalb der Grünen.

Ökologie, Ökonomie und Soziales muss man zusammen denken. Dieser Dreiklang muss jetzt endlich auch im Kreis Paderborn zum tragen kommen. Und das geht nur auf eine einzige Weise: Wir müssen die absolute Mehrheit der CDU endlich brechen, damit Politik gestalten überhaupt erst möglich ist. Und ich sage euch, es ist möglich: Die Union hatte 2014 im Kreis 51,9 Prozent erzielt, also 1,9% berechtigten sie ihren Politikstil durchzusetzen – und diese Prozente werden wir uns erobern!

Ich wünsche mir einen Kreis Paderborn, in dem die Achtung der Menschenrechte an der Tagesordnung ist.

In dem Rassismus keinen Platz findet. In dem man fair und ehrlich miteinander umgeht.

Wo Menschen am Rand der Gesellschaft Unterstützung finden.

Wo Tiere und Pflanzen eine natürliche Lebensgrundlage finden.

Wo wir bereit sind, alles für ein gutes Klima zu tun. Tief im Inneren wünschen wir uns das alle.

Auch morgen soll das Leben im Kreis Paderborn noch lebens – und liebenswert sein. Und genau dafür trete ich an, treten wir an. Lasst es uns gemeinsam angehen, lasst uns heute die Halle mit einem starken Team verlassen, lasst uns heute das morgen gestalten.

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