Wahlkampfblog

Liebe Fans meines Blogs, an dieser Stelle möchte ich vorwiegend lustige Erlebnisse aus der Wahlkampfphase mit euch teilen. Über schräge Begegnungen berichten,  Merkwürdigkeiten markieren und auch Empörendes erörterten. Alles, was die kommenden Tage bis zur (Stich-)Wahl so bringen werden. Die großen Themen und meine Stellungnahmen stehen natürlich weiter im Mittelpunkt meiner Internetseite. Viel Freude beim Lesen – ich bin sicher, dass viele Kuriositäten noch auf uns warten. Eure Norika ++++++

14.9.20 Liebe Freundinnen & Freunde: danke danke danke danke danke!! Vielen Dank für eure Stimmen, euer Vertrauen! Wir haben großartiges geschafft, tolle Akzente gesetzt und gehen einen guten Weg in eine gute Zukunft. Alle Ziele habe ich erreicht: keine absolute Mehrheit der CDU mehr und zweitstärkste Kraft hinter Rüther (also vor Weigel). Besser geht es nicht! Jetzt beginnt die Arbeit – und ich freue mich :-*

13.9.20 Unruhe umfängt mich. Ich würde gerne noch etwas tun. Einfach die Hände in den Schoß legen kann ich ohnehin nicht gut. Aber einen ganzen Tag einfach nur abzuwarten, bis wir die Wahlergebnisse haben, ist schon hart. Da freut es mich umso mehr, dass unsere Grüne Jugend bis nach Mitternacht unterwegs war, um junge Menschen von unseren Ideen zu überzeugen. Und auch jetzt ist in den sozialen Medien allerhand los. Danke für eure Unterstützung! Hilft mir, die Unruhe abzubauen. +++++

12.9.20 Ich muss euch gestehen: in mir wächst die Aufregung. Morgen Abend wird sich zeigen, ob sich unsere Anstrengungen gelohnt haben. Da werden in unserem grünen Wahllokal, dem Sputnik, die Ergebnisse der ersten ausgezählten Stimmbezirke gezeigt, Diagramme geben eine Übersicht, immer mehr verdichten sich die Zahlen zu konkreten Sitz- und Mandatsverteilungen. Das ist alles auch so schon furchtbar aufregend. Aber für mich als Landratskandidatin ist es echt kaum noch auszuhalten! Wobei ich betonen möchte, dass mir da keineswegs geht wir vor einem Zahnarztbesuch. Eher – der Vergleich fiel mir heute Morgen ein – wie ein Kind am Tag vor Weihnachten.

11.9.20 Nur falls jemand glauben sollte, der Wahlkampf wäre doch im Prinzip schon gelaufen und jetzt müsste man nur noch abwarten – hier ein Überblick meiner derzeitigen Aktivitäten:

– Donnerstag um 15 Uhr startete auf allen Kanälen der 48-Stunden-Wahlkampfmarathon. Hier hat jeder die Gelegenheit, mich über die sozialen Medien und telefonisch zu erreichen. Rund um die Uhr.

– Donnerstag war ich auch am Wahlkampfstand in Bad Lippspringe, bevor es zur Kundgebung zum MZG für faire Löhne der Mitarbeiter*innen ging.

– Heute, Freitag, war ich zuerst wieder am Wahlkampfstand in Bad Lippspringe, danach ging es in gleicher Sache nach Bad Wünnenberg. Anschließend warteten die Friday-for-Future-Leute auf mich und ohne Mittagspause düster ich nach Salzkotten. Wohin dort? Genau! Zum Wahlkampfstand. Heute Abend um 18 Uhr wird auf der Lieth gegen die AfD demonstriert.

– Am morgigen Samstag wartet auf mich der Wahlkampfstand in Bad Lippspringe – und dann geht es in Paderborn zur Abschlusskundgebung. Fragen? +++++++

7.9.20

Ein spannendes und anstrengendes Wochenende liegt hinter mir. Meine Stadt.Land.Grün! Tour startete Freitag in Altenbeken im Regen. Aber die Altenbekener waren total gut drauf und das Wetter konnte somit nicht schrecken. Aber wieder waren junge Menschen unterwegs, denen nicht klar war, dass sie wahlberechtigt sind. Samstag ging es bereits um 6.10 Richtung Lichtenau. Henglarn, Lichtenau, Atteln, drei mal Wahlkampf. Der Vormittag verging wie im Fluge. Während wir viele nette Gespräche geführt haben, entbrannte auf Facebook ein Streit darüber, dass unser Satz “ Der Kandidat Ulrich Lange (CDU) konnte leider die verschiedenen Terminangebote wegen vielfältigen Terminüberschneidungen nicht wahrnehmen und nahm an der Veranstaltung nicht teil.“ ein Angriff auf die CDU sei, wir ihm Schlechtes wollten usw. Ganz ehrlich, ich kann verstehen, wenn man eine Partei für sich favorisiert, tue ich ja schließlich auch, aber solche Interpretationen sind doch sehr weit hergeholt. Sprachlos machte mich aber auch eine Situation in Atteln. Ein junger Mann, den ich ansprach, outete sich als JuLi. Daraufhin übernahm sofort die FDP das Gespräch. So weit so gut, aber dass man sofort beim Kreis anrief um zu überprüfen ob der junge Mann die Beiträge zahlt, fand ich doch sehr befremdlich. Durchgefroren, nass, ging es direkt vor den Ofen nach Hause um fit zu werden für die Veranstaltung mit Sven Giegold 3 Stunden später. Eine Veranstaltung, die sehr nachdenklich stimmte. Sven berichtete von der Situation im EU Parlament und Martin Kolek war vor Ort auf der Sea Watch. Ich habe schon häufig mit Menschen, Erwachsene wie Kinder gesprochen, die diese Route knapp überlebt haben. Ich kenne ihre Ängste, ihre Gefühle, aber es macht mich immer wieder aufs Neue unendlich traurig und vor allem wütend, dass die Räte im Kreis (bis auf Bad Lippspringe) es ablehnen eine Handvoll Menschen über dem Soll aufzunehmen. Ricarda Lang, stellv. Bundesvorsitzende, kam am Sonntag mit zwei jungen Frauen, die für den Stadtrat kandidieren ins Gespräch. Es war total klasse und hat Spaß gemacht zu zuhören. Wahlkampf noch weiter geplant, Flyer verteilt und ein CDU Mann schreibt, ich hätte ja keine Ahnung was es heißt Termine zu haben. ++++++

4.09.20

Gestern hatten die Lippspringer Grünen aufgrund der anstehenden Kommunalwahlen zu einer Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten eingeladen, die ich moderieren durfte. 🌻
Hierbei habe ich Martin Krewet, parteiloser Kandidat für Die Linke, und Marcus Kleinemeyer von der SPD eine Bühne geboten, um sich vorzustellen und sich zu positionieren, vor allem hinsichtlich Grüner Themen.
Der Bürgermeisterkandidat der CDU, Ulrich Lange, erschien leider nicht – er sagte alle Terminoptionen ab und bot leider keinen terminlichen Gegenvorschlag, schade! Sein Fernbleiben führte zumindest dazu, dass sich hinsichtlich einiger Themen Einigkeit unter den Kandidaten einstellte:
Unter zwei großen thematischen Blöcken, die sich durch die Schlagwörter „Klimapolitik“ und „Sozialpolitik“ betiteln lassen, wurden unter anderem folgende Themen diskutiert:
Die Haltung zum Ausruf des Klimanotstandes in Bad Lippspringe und die problematische Wiederaufhebung dieser Stadtratentscheidung, der Ausbau der Windkraftenergie, mögliche Konzepte für die Auguste-Viktoria-Klinik, die künftige Auseinandersetzung mit der Coronakrise, Schaffung und Förderung bezahlbaren Wohnraums sowie der Umgang mit Erholungsräumen wie dem Freibad, Spielplätzen oder der Innenstadt. Positiv aufgefallen ist mir die deutlich bejahende Stellungnahme beider Kandidaten zum Thema Nationalpark Senne und der freundliche Grundton, der sich durch die ganze Veranstaltung zog. Abschließend lässt sich sagen, wer grüne Politik will, muss Grün wählen! Trotzdem wünsche ich beiden Kandidaten, die der Einladung der Grünen gefolgt sind, viel Erfolg bei der Wahl! 💪


Die Aufzeichnung der Veranstaltung findet ihr hier:
📽
https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=K4M0bozBzoM

Martin Krewet, Die Linke und Marcus Kleinemeyer, SPD

31.08.20 Etwas trauriges ist passiert. Meine über alles geliebte Hündin Nouma ist plötzlich gestorben. Am Sonntag. Morgens war sie trotz einer Erkrankung und trotz ihres Alters von 13 Jahren noch einigermaßen fit – und da stirbt sie völlig unversehens in unserer Küche. Ich bin so furchtbar traurig. Ihr Tod raubt mir momentan alle Kraft und ich muss mich mit aller Energie zusammenreißen, um weiterzumachen. Ich könnte verzweifeln! Nouma war eine unglaubliche Hündin und immer für mich da. Sie hörte mir zu, wenn ich ihr von Unbill erzählte und heiterte mich in dunklen Stunden auf.

Ihr kennt sie übrigens: sie läuft auf meinen Wahlplakaten an meiner Seite. Und ich begegne ihr jetzt jeden Tag und wenn ich unser gemeinsames Bild sehe, überkommt mich Ungläubigkeit, dass sie wirklich nicht mehr da ist. Daheim gibt es keine stürmische Begrüßung mehr und ich fühle mich grauenhaft. Leer, ohne Trost. Mich zu Wahlveranstaltungen aufzuraffen kostet mich all meine Kraft. Aber es nützt nichts. Es muss ja weitergehen. Ich schreibe dies auch nur, damit ihr wisst, wie es momentan in mir aussieht. Es wird schon irgendwie klappen, das muss es ja immer. Und der kleine Fiete ist ja gottlob auch noch da – er rennt auch auf den Wahlplakaten neben mir her. Aber er kann Nouma nicht ersetzen. Sie fehlt mir. Schrecklich. ++++++

29.8.20

Bei meiner jüngsten Podiumsdiskussion ging es vor allem um typisch grüne Themen wie Artenschutz, Nationalpark, Klimaschutz, Windkraft und Flächenversiegelung. Ein Heimspiel für mich, zu dem der Nabu-Kreisverband Paderborn vor das Prinzenpalais nach Bad Lippspringe geladen hatte. Gemeinsam mit den Landratskandidat*innen Alina Wolf (Linke) und Wolfgang Weigel (SPD) sowie Dr. Ludger Kappius (CDU) und Dr. Marcel Welsing (FDP) stellte ich mich auf dem Podium den Fragen von Moderator Frederick Lüke. Schon die ersten Antworten bargen eine Überraschung: fast jeder Teilnehmer bekannte sich zu der Frage, ob er oder sie für die Volksinitiative Artenschutz unterschreiben würde, mit einem klaren Ja. Dass es später trotz ausliegender Listen doch nicht dazu kam, ist für mich symbolhaft für die ganze Veranstaltung: es werden endlos Bekenntnisse zum Umweltschutz abgelegt, aber wenn es zum Schwur kommt, liefern nur wir Grünen. Der Moderator bekannte, dass es an dieser Stelle wohl schwierig sei, die Unterschiede zwischen den Parteien herauszuarbeiten. Aber das gelang ihm sehr schnell mit der Bitte, den Satz zu beenden: „Ein Nationalpark Senne ist für mich…“ Welsing nahm den Satz gar nicht erst auf und vermischte echte und falsche Fakten aus dem Streit um den Nationalpark Teutoburger Wald mit den Schutzerfordernissen für unsere Senne. Kappius deutete an, dass man nach Abzug der Briten nochmal schauen müsste. Ein Lichtstreif, immerhin. Mein Vorwurf an Weigel, dass die SPD Lippe letztlich den Nationalpark verhinderte, ließ er typischerweise an sich abtropfen. CaSpannend ist meine Erkenntnis, dass alle Parteien der Windenergie, überhaupt erneuerbaren Energien und dem Klimaschutz durchweg positiv gegenüber stehen. Zwar mit verschiedenen Facetten, aber auch die Konservativen bekannten, dass Braunkohletagebau keine Zukunft hat – im Gegensatz zur Windkraft. Interessant. Ausführlich unterhielten wir uns auch über Flächenversiegelung. Neuerschließungen oder Verdichtung? Wenigstens war allen klar, dass Fläche endlich ist und sorgfältiger damit umgegangen werden muss. Ein Wort zu den Linken: bis auf einen kurzen Exkurs zum sozialen Wohnungsbau entsprachen die angesprochenen Positionen exakt den unsrigen. Der Moderator bezeichnete mich in der Schlussrunde als die Kämpferischste. Das mag stimmen. Ich ertrage diese Doppelzüngigkeit nicht mehr, wenn die Bekenntnisse zum Umweltschutz so gar nicht mit dem Abstimmungsverhalten in Ausschüssen und Kreistag übereinstimmen. Da mag Kappius noch so sehr den Einblick gewähren, dass in etlichen Themen die CDU innerlich nicht geschlossen ist. Es geht mir an dieser Stelle ganz einfach um Aufrichtigkeit. Denn entscheidend ist, was am Ende dabei heraus kommt. Wir werden es am 13. September sehen.++++++

25.8.20 Ein sehr aufschlussreicher und interessanter Abend liegt hinter mir. Das liegt an Katrin Göring-Eckardt, die im Café Röhren gefühlt 200 Fragen beantwortete. Unsere Bundestagsfraktionsvorsitzende gab unserem Wahlkampf ordentlich Rückenwind – nicht zuletzt, weil Dank ihrer Prominenz Vertreter beider Zeitungen da waren. Denn so gar die NW die Chance, ihre Scharte vom Bericht über die Podiumsdiskussion am Freitag wieder auszuwetzen (wo ich falsch zitiert wurde). So sehr ich mich als Moderatorin aber abmühte: das Originalrezept für Thüringer Würstchen ließ sich Katrin partout nicht entlocken. Bericht und Fotos folgen! ++++++

20.8.20 Ihr Lieben –
ich muss mal was loswerden. Nachdem ich mich sechs Jahre im in Bad Lippspringe gequält habe, saß ich heute die ganze Sitzung mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Es gab einen Vortrag zum Klimaschutz und Klimaanpassung, mit ganz vielen Ideen und Vorschlägen. Fast alle unsere Anträge zum Klima in den letzten Jahren tauchten dort als Maßnahme oder Idee auf. Der CDU ist doch die Kinnlade runtergrklappt und es ist beschlossen worden ein Konzept zu entwickeln. Biodiversität ist ein großes Thema, unser Antrag damals wurde abgelehnt, jetzt wird das Thema so gesetzt. Unsere Verwaltung war tatsächlich mal auf Zack. Danach kam unser Antrag zum Klimabeirat, mit dem wir seit den Haushalts-Beratungen rumeiern und der musste dann durchgehen, alles andere wäre eine farce gewesen. Sechs Jahre schweißtreibende Arbeit und drei Wochen vor der Wahl fahren wir die Ernte ein💪💪💪
Tschakka ++++++

20.8.20 Hier seht ihr mich ganz oben 😉 https://www1.wdr.de/dossiers/kandidatencheck/2020/app/kandidatencheck140.html?landkreis=Kreis%20Paderborn

14.8.20 Straßenwahlkampf macht mir überwiegend Spaß. Vor allem in Bad Lippspringe, da habe ich den Heimvorteil. Man kennt sich, Scherzworte fliegen hin und her. „Ich wähle Dich auf jeden Fall“ bekomme ich so oft zu hören, dass ich mir im Geiste schon überlegte, was ich zum Dienstantritt als neue Landrätin wohl als erstes tue. Natürlich besucht man auch die Stände der anderen Parteien, Scherzworte fliegen hin und her, lediglich die Wahlversprechen bleiben aus. Viele Bürger*innen nehmen das Wahlkampfmaterial gerne mit, viele lehnen aber auch dankend (oder auch weniger dankend, dafür mit ein unwilligen Gesichtsausdruck) ab. Interessantestes Erlebnis: Eine Gruppe junger Frauen, die wir von unserem Stand aus ansprechen und für Grüne Themen erwärmen wollen. Kein Interesse. Begründung: „Wir dürfen noch nicht wählen, wir sind erst 16“. Aha. Doch, dürft ihr. Mit 16 darf man bei der Kommunalwahl seine Stimme abgeben. Große Überraschung. Und für uns Politiker heißt das: noch eine Menge Arbeit. ++++++

12.8.20 Unglaublich interessant war am Dienstagabend der Vortrag von Bärbel Höhn. Man vergisst rasch, wie viele Lebensmittelskandale wir bereits hinter uns haben: nicht erst seit Tönnies häufen sich die Probleme in der Tierhaltung. BSE, Gammelfleisch, Schweine- und Geglügelpest, Maul- und Klauenseuche, die drohende Afrikanische Schweinepest. Wahnsinn und kein Ende in Sicht. Bärbels Ansatz: mit den Landwirten sprechen, Alternativen finden – und das Fleisch teurer machen! Wer es nochmal schauen möchte: https://youtu.be/j8p-QXLa7fk

10.8.20 Manches Detail der Wahlkampfanstrengungen verblasst mitunter inmitten von Alltagsproblemen, die für Augenblicke alles zu überstrahlen drohen. Alle Familien, die in diesen Tagen einen angehenden Erstklässler mit Schulmaterialien ausstatten, wissen, was ich meine. Das Gedränge bei den Ausstattern von Schreibbedarf – geschenkt. Es sind die langen, eng bedruckten Listen mit Dingen, die die I-Dötze unbedingt haben müssen. Ein DIN-A-5-Aufgabenheft beispielsweise, mit rotem Rand und ebenso rotem Schutzumschlag wird verlangt. Wasserfarbkästen mit 12 Farben und einer Tube Deckweiß sind Mindestvoraussetzung für den gelungenen Schulstart. Und dann die Krönung: ein Borstenpinsel Nr. 16 muss her. Leider nicht im Set mit den anderen gewünschten Pinseln erhältlich! Also saust man los und sucht noch diesen einen Pinsel. Aber die Weltmarktbestände wurden offenbar just aufgekauft – von anderen Eltern. Und der Kauf eines passenden, nicht zu schweren Tornisters für mein neues, noch recht zartes 7-jähriges Pflegekind würde Bücher füllen. Das läuft alles so nebenher. Währenddessen steht mein Handy nicht mehr still, jeder will irgendwas, tausend brandeilige Dinge müssen geklärt und dazwischen noch rasch der Fragenkatalog der NW einigermaßen sinnreich beantworten. Ich sage euch, Landratskandidatin ist ein Fulltimejob und dabei ist mein Urlaub erst nächste Woche vorbei.+++++

8.8.20 Au Mann, kaum ist dieser Blog eingerichtet, da liefert die CDU auch schon eine Steilvorlage: unsere Kandidaten Flyer in Bad Lippspringe seien nicht auf Öko-Papier gedruckt. Wir hätten da ja wohl den Schuss nicht gehört und so (sinngemäß). Ganz im Gegenteil zu den angeblich ökologisch unangreifbaren CDU-Druckwerken. Dazu zwei Gedanken: Ich freue mich, dass der ökologische Gedanke sich auch bis zur Union durchgesprochen hat. War nicht immer so. Aber wer weiß, vielleicht hat man ja im Kopf auf verschiedenen Ebenen „koalieren“ zu müssen, da macht sich das vorab einfach besser mit dem Umweltpapier. Und zweitens: Der Flugplatz geht in die Insolvenz, Hitze, Dürre & Fichtensterben zeigen den fortschreitenden Klimawandel auf und die Coronafälle mehren sich wieder. Aber die CDU ist stolz auf ihre Ökopapierflyer. Manchmal fehlen mir echt die Worte… ++++++

8.8.20 Wundervoll, was Erwin Grosche heute in der Neuen Westfälischen schreibt. Es greift dabei den Wahlplakat-Slogen unseres Paderborner Bürgermeisterkandidaten in humorvoller Weise auf: „Klaus Schröder ist besser als nur pragmatisch, tatkräftig, grün. Man möchte ihn als Freund haben. Wenn unser Bürgermeister mit ‚Mensch Dreier‘ überzeugen kann, hätten auch die Grünen mit ‚Noch mehr Mensch: Schröder‘ punkten können. Warum fragt man mich da nicht?“ ++++++