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Tiefer Einblick in die Herzkammer der Demokratie

  • vor 12 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit
Acht Wochen war Laura Meyer Praktikantin bei uns im Landtag und im Wahlkreisbüro. Hier ist ihr Bericht.
Acht Wochen war Laura Meyer Praktikantin bei uns im Landtag und im Wahlkreisbüro. Hier ist ihr Bericht.

Im Mai und Juni hatte ich die tolle Möglichkeit, als Praktikantin im Landtagsbüro von Norika mitzuarbeiten und so einen guten Einblick in die Arbeit im Landtag, aber auch außerhalb des Landtags im Wahlkreis zu bekommen.


Vielfältige Themen der Landtagsarbeit


Als Politikwissenschaftsstudentin war für mich natürlich besonders interessant, wie die Arbeit im Landtag abläuft, von der man von außen nicht viel mitbekommt. Deshalb fand ich es total spannend, beispielsweise häufig bei Treffen der AG Umwelt dabei sein zu können und dort deren unheimlich breites Themenspektrum kennenzulernen. Auch in den Fraktionssitzungen, Ausschüssen und zahlreichen Besprechungen der Mitarbeitenden konnte ich sowohl politisch inhaltlich relevante als auch organisatorische Aspekte der Arbeit im Landtag verfolgen und begleiten. Besonders aufschlussreich war für mich eine Anhörung, in der Experten anlässlich der in NRW geplanten ABC-Klassen Fragen zur kindlichen Sprachentwicklung beantworteten.

Direkt zu Beginn und gegen Ende meines Praktikums war außerdem Plenumswoche. Währenddessen war im Landtag noch einmal besonders viel los, weil sich zahlreiche Termine rund um das Plenum tummelten. Dabei konnte ich einige besonders interessante Tagesordnungspunkte live auf der Besuchertribüne mitverfolgen. Zwischendurch durfte ich mehrmals miterleben, wie unterschiedliche Schülergruppen bei einem Besuch im Landtag und in offenen Fragerunden mit Norika die Gelegenheit bekamen, ihr Verständnis von Demokratie zu schärfen und gegebenenfalls zu überdenken.


Intensiver Austausch im Wahlkreis


Außerhalb des Landtags konnte ich an einigen Tagen bei Terminen im Wahlkreis dabei sein. Das hat mir noch eine andere Seite im Arbeitsalltag von Abgeordneten gezeigt, die weniger mit den durchstrukturierten Terminen im Landtag zu tun hat. Diese Wahlkreistermine haben mir vor Augen geführt, mit wie vielen verschiedenen Personen und Institutionen Abgeordnete wie Norika in ihrer Stadt und dem Umland fortlaufend in Kontakt sind, sich mit ihnen austauschen und beispielsweise Themen, wie in diesem Fall dem Kinderschutz, in den unterschiedlichsten Lebensbereichen ansprechen, um Verbesserungen voranzubringen.

Durch meinen Aufenthalt im Wahlkreis habe ich außerdem die Arbeit des Kreisverbands kennenlernen können.


Lehrreiche Fachgespräche


Norikas Fachgesprächsreihe zu Kinderschutz gehörte zu den inhaltlich spannendsten Elementen meines Praktikums. In dem Webinar zur Lebensperspektive von Pflegekindern mit Behinderung und in der Veranstaltung im Landtag zu den Herausforderungen von Kindern Inhaftierter habe ich sehr viel gelernt.

Gleichzeitig habe ich miterlebt, wie ein solcher Austausch zwischen Experten und Teilnehmenden, etwa Mitarbeitende in der Jugendhilfe oder relevanten Organisationen, diesen wichtigen Themen deutlich mehr Aufmerksamkeit verschafft und bestehende Probleme klar und nachvollziehbar aufdeckt.

Die Artenschutzkonferenz in Bielefeld war ebenfalls ein besonders lehrreicher und interessanter Termin. Dort stellten viele engagierte Menschen drängende Themen und Projekte aus dem Natur- und Artenschutz vor. Ich weiß jetzt auf jeden Fall deutlich mehr über Biber und Ökolandwirtschaft.

Bei diesen Veranstaltungen konnte ich auch dabei helfen, Videos mit den Vortragenden und von der Veranstaltung zu drehen und daraus Kurzvideos für Instagram zu schneiden.


Bereichernde Erfahrungen

Mein Ziel, in den zwei Monaten möglich viel über die organisatorische und inhaltliche Arbeit im Landtag zu erfahren, habe ich auf jeden Fall erreicht und dabei gleichzeitig noch viel über die Arbeit im Wahlkreis erfahren. Für diese tolle Gelegenheit bin ich sehr dankbar. Ich konnte beobachten, wie man mit dem nötigen Engagement und im Austausch mit Betroffenen viel Gutes in Bewegung setzen kann.

Faszinierend war für mich vor allem zu sehen, wie vielfältig die Themen waren, mit denen ich zu tun hatte, und was für abwechslungsreiche Treffen und Gelegenheiten zum Austausch ich miterleben konnte.


Laura Meyer

 
 
 

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