Wenn junge Menschen im ehemaligen SS-Lager für Völkerverständigung arbeiten
- Frederick Lüke
- vor 3 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

Ihr Lieben,
seit geraumer Zeit bin ich Patin der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. Das heißt, ich unterstütze die 18-jährige Paderbornerin Emmaly Meyer, die nach ihrem Abitur nach Norwegen ging, um dort beim Falstad-Zentrum in Ekne zu arbeiten. Dort steht ein ehemaliges SS-Strafgefangenenlager, in dem heute insbesondere historisch-politische Bildungsarbeit vor allem für Schulklassen stattfindet. Vor einigen Tagen sandte mir Emmaly ihren Bericht zu. Es ist ein beeindruckende Erzählung über ihre Motivation, ihre Erlebnisse mit den Menschen vor Ort und deren Umgang mit Krieg und Extremismus. Das wird unter anderem in ihrem Bericht über die Vorstellung eines Buches deutlich, dessen Autor den Terroranschlag auf Utoya überlebt hat.
Ich halte diese Arbeit der jungen Menschen für außerordentlich wichtig. Und wenn ich auf die globale politische Situation schaue, dann kommt auf die kommenden Generationen weiterhin viel Arbeit zu. Sehr traurig.
Hier ist Emmalys Bericht:

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