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Wertschätzender Austausch

vor 10 Stunden
1 Min. Lesezeit
Zusammen mit Julia Kleine Kemper, Dr. Lukas Wiesenhütter, Prof. Idris Nassery, Sabine Kramm und Michael Dreier (v.l.) sprach ich zum Thema "Wie viel Religion braucht der Staat?". Foto: Lüke
Zusammen mit Julia Kleine Kemper, Dr. Lukas Wiesenhütter, Prof. Idris Nassery, Sabine Kramm und Michael Dreier (v.l.) sprach ich zum Thema "Wie viel Religion braucht der Staat?". Foto: Lüke

Dieser Abend hätte wirklich mehr Zuhörende verdient. So waren es leider nur 30 Personen, die im Rahmen der Interkulturellen Woche ihren Weg zur Podiumsdiskussion ins Historische Rathaus gefunden haben. „Wie viel Religion braucht der Staat?“ lautete die Kernfrage, der sich Alt-Bürgermeister Michael Dreier,  Jun.-Prof. Dr. Idris Nassery (Paderborner Institut für Islamische Theologie), Dr. Lukas Wiesenhütter (Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Theologischen Fakultät Paderborn) und ich uns stellten.

Der sehr interessante Austausch unter der Moderation von Julia Kleinekemper war vor allem geprägt von gegenseitigem Respekt und auch einem gewissen Stolz, dass der interreligiöse Austausch in Paderborn so wertschätzend erfolgt. So war es für Dreier eine Selbstverständlichkeit, vor einigen Jahren das Fastenbrechen gemeinsam im Rathaus zu begehen. Staatliche Einflussnahme auf Kirchen und Religionsgemeinschaften verbietet sich im Rahmen des Grundgesetzes. Meine Position ist dabei klar: der Schutz und die Rechte des einzelnen Menschen muss am Ende immer Vorrang vor der Institution haben.

 
 
 

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