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Wir dürfen nicht vergessen, wofür wir stehen

  • Autorenbild: Frederick Lüke
    Frederick Lüke
  • 9. Nov. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Der 9. November ist kein gewöhnlicher Tag in unserer Geschichte.


Er erinnert uns daran, wie nah Hoffnung und Abgrund beieinanderliegen können – und wie viel Verantwortung wir tragen.



1918 – Mut zur Demokratie.


Menschen erheben ihre Stimme, verlangen Freiheit und Mitbestimmung. Ein Aufbruch in eine neue Zeit.



1923 – Ein Warnsignal.


Nationalismus, Hass, Gewalt – sie standen am Anfang eines Verbrechens, das die Menschheit bis heute erschüttert.



1938 – Die Menschlichkeit brennt.


Synagogen, Geschäfte, Leben. In einer Nacht zeigt sich, wohin schweigende Mehrheiten und Hass führen.


Nie wieder ist keine Floskel. Es ist ein Auftrag.



1989 – Mauern fallen.


Mit Kerzen, mit Mut, mit Hoffnung. Keine Gewalt, nur der Wille nach Freiheit und Einheit. Ein Beweis:


Demokratie lebt, wenn wir sie verteidigen.




Der 9. November ist ein Tag, der uns mahnt:


Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Freiheit kein Geschenk. Menschenwürde kein Verhandlungspunkt.



Gerade heute – in einer Zeit, in der Hass wieder lauter wird, in der Verschwörung, Antisemitismus und Extremismus erneut wachsen – müssen wir entschlossen sein:



Gegen das Vergessen.


Gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit.


Für ein freies und demokratisches Deutschland.



Erinnern heißt handeln.


Nicht irgendwann.


Heute. Jeden Tag.

 
 
 

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