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Zum Tag des Wassers



Knapp 140 Liter Wasser verbraucht der Deutsche jeden Tag. Im Jahr sind das ganze Schwimmbadfüllungen, die durch die Wasserrohre rauschen und die zuvor gesammelt und aufbereitet, später abgeleitet und gereinigt werden müssen, teilweise mit hohem technischen Aufwand. Dazu kommt noch der immense Wasserverbrauch, der bei der Herstellung vieler unserer Konsumgüter einhergeht. Das alles ist für uns völlig selbstverständlich. Wir glauben, es sei immer genug davon da. Ein paar Tage Regen, und alles ist wieder gut? Mitnichten. Zwei trockene Sommer, und der Boden ist bis in tiefere Schichten hinein knochentrocken. Darum finde ich das Motto des diesjährigen Weltwassertags „Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz“ so richtig gut. Wie wertvoll und kostbar er ist, erleben wir in den jüngsten traurigen Nachrichten: In der Ukraine wird unter anderem gezielt die Trink- und Abwasserinfrastruktur von den russischen Angreifern zerstört. Aus Wasserknappheit wird schnell eine humanitäre Katastrophe. Es ist entsetzlich. Vielleicht sollten wir dann und wann daran denken, wie wichtig Wasser für uns ist.

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